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Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Thema: Schlacht auf den Ebenen vor Thal (Gelesen 2578 mal)
Rabi
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Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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am:
Mai 03, 2009, 23:40 »
Wogrin konnte es kaum erwarten, dutzende von Ostlingen standen am Ende der Ebene vor ihm, eine riesige Streitmacht unter dessen Füßen die Erde zu beben begann. Nun würde es nicht mehr lange dauern dann würde er endlich die Schädel dieser bösen Menschen spalten können. Er blickte noch einmal zu beiden Seiten, auf einer stand Thondin auf der anderen sein guter und alter Freund Thanderin. "Ich hoffe ihr seid bereit unsere Heimat zu unterstützen.", nun blickte der alte Zwerg kalt nach vorne auf die Ostlinge und fuhr nur wenige Zeit danach fort. "Und deinen Vater.", er erhob seine Hand und klopfte Thandin auf die Schulter. "Bleibt zusammen, damit wir uns nach dieser Schlacht wieder eines guten Stückes Pöckelfleisches erfreuen können.", ein leichtes Grinsen konnte sich der Zwerg nun nicht mehr verkneifen, doch dieses Grinsen verging sofort wieder als sich die gewaltige Armee aus dem Osten anfing zu bewegen und Wogrins gesamter Körper zu vibrieren begann. Noch bevor die gewaltige böse Streitmacht bei ihm angekommen war, stieß er einen gewaltigen Kampfschrei aus und stürmte mit erhobener Axt auf seine Feinde zu, als er beim ersten angekommen war sprang er so hoch er konnte in die Luft und schlug dem ersten Ostling direkt in die Brust, sodass er zu Boden sackte. Gleich hinter ihm, als der erste Feind gefallen war, sah er wie seine beiden Freunde die ersten Gegner neben ihm niedermetzelten. Und nur Sekunden darauf folgten die Massen der Thalkrieger und ein paar weitere Zwerge.
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Karottensaft
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #1 am:
Mai 04, 2009, 21:44 »
Und so beginnt es...
dachte sich Thóndin.
"Bleibt zusammen, damit wir uns nach dieser Schlacht wieder eines guten Stückes Pöckelfleisches erfreuen können." hörte er Wogrin leicht erfreut sagen...
Dieser Zwerg wird mir immer ein Rätsel bleiben... Möge er die Nacht überdauern...
Thóndin war sichtlich nervös, we wollte unbeding zeigen was in ihm steckte. Er wollte Wogrin und Thanderin, 2 Veteranen zeigen, das er etwas Wert war ...
"Sie kommen..." sagte Thanderin leicht flüsternd und fast schon zu sich selbst. Wogrin erwiederte darauf: "Sollen sie! Macht euch bereit Freunde!"
Thónin zitterte, er wollte sofort losrennen und diese "Menschen" oder was immer sie auch sein mögen niedermetzeln.
"Baruk khazad ai-menu!"
Nach diesem Markerschütterden Schlachtruf nahm der Zwerg seine Zweihandaxt und rannte hinter Wogrin her der schon im Blutrausch vorrauseilte ...
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Rabi
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #2 am:
Mai 04, 2009, 21:58 »
Wogrin hatte gerade den Schädel eines Ostlings zermatscht als plötzlich neben ihm Thanderin einen bösen Menschen seine Axt tief in die Brust rammte. "Gut gemacht, alter Freund!", brüllte der alte Zwerg förmlich in Richtung seines guten Freundes um gleich darauf einen weitren Ostling zu Boden zu zwingen und noch ein paar Mal auf ihn einzuschlagen um sicher zu gehen, dass er wirklich tot war. Er war ein ausgezeichneter Kämpfer und schaffte es etliche von ihnen niederzustrecken, doch die Ostlinge waren gut ausgebildete Soldaten und schafften es ebenfalls dutzende der Thalkrieger niederzuwerfen und ihnen einen Gnadenstoß zu verpassen. Und plötzlich, mitten in der Schlacht, sah Wogrin abermals zu Thanderin hinüber und konnte hinter ihm einen riesigen Ostling mit einer Lanze direkt über dem Kopf des Zwerges sehen. "THANDERIN!", brüllte der weise Zwerg beinahe panisch und stürmte in Richtung seines Freundes, der noch immer nichtsahnend andere Feinde niedermetzelte und ihnen zeigte, wer der stärkere war. Wogrin gelang es einfach nicht zu ihm vorzudringen, er sah schon wie der Leichnam des Zwerges vor ihm langsam zu Boden sinken würde, da der Ostling hinter ihm schon ausgeholt hatte um einen Stich in seinen Kopf durchzuführen.
Egal wie er versuchte sich durchzukämpfen die Massen der Feinde hielten ihn auf, denn er konnte auch nicht seine Deckung fallen lassen, er musste die Gegner attackieren um sich den Weg frei zu bahnen, doch es gelang ihm einfach nicht. Gerade als der riesige Ostling zustechen wollte, schloss Wogrin für kurze Zeit seine Augen, als er sie wieder öffnete hielt der riesige Gegner die Lanze jedoch noch immer über dem Kopf des Zwerges, der sich bereits umgedreht hatte und seine Axt in seinen Magen gerammt hatte. Zufrieden grinste Wogrin in Richtung seines Freundes, der diese Geste jedoch nicht sehen konnte und kämpfte anschließend weiter.
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Sauron der Dunkle
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #3 am:
Mai 05, 2009, 00:02 »
Rohnon hatte sich von der Wand erhoben. Er war nun bereit zum Kampf.
Nichts wird mich aufhalten...
Er schritt langsam aus der Stadt heraus. Die Ebene war nun übersäht mit Ostlingen. Ihre Zahl war erschreckend und sogar Rohnon lief es kalt den Rücken runter.
Doch er durfte keine Schwäche zeigen. Mit einem ohrenbetäubenden "Ahhhhhhhhhhhhhhhh", stürmte er auf die ersten Feinde zu.
Er machte einen Satz, zog sein Schwert, und stieß es dem ersten Ostling direkt in die Brust. Ein weiterer Stich folgte.
Lange habe ich niemanden mehr getötet, lang war ich auf Reisen, nun kann ich endlich wieder Blut spüren.
Etwas entfernt von ihm, sah Rohnon einen Zwerg stehen, dessen Axt sich gerade in den Magen eines Ostlings grub. Ein Stück weiter links stand ein weiterer.
"Gut so, schlachtet sie nieder", brüllte Rohnon und sprang einen Ostling der direkt vor ihm stand an. Der Ostling brach unter Rohnons Gewicht direkt zusammen und Rohnon hiebte ihm mit seiner Faust schwer ins Gesicht. Ringherum versammelten sich weitere Ostlinge, zum Angriff bereit um Rohnon zu töten. Dieser jedoch, wirbelte herum und mit einer geschickten Drehung brachte er drei der Angreifer zu Fall. Doch ein weiteres Schwert kam auf Rohnon zu.
Verdammt, Rohnon duckte sich im letzten Augenblick weg und durchtrennte dann mit einem gezielten Hieb das Schienbein des Feindes.
Mit einem schrecklichen Schrei ging der Ostling zu Boden und Rohnon konnte sich wieder aufrappeln. Doch er hatte nicht viel Zeit sich zu erholen. Direkt griffen ihn die nächsten Gegner an. Rohnon ergriff mit seiner freien Hand, eins der Schwerter der toten Ostlinge und wirbelte mit beiden Klingen wild um sich. Unter den starken Hieben fiel es den Angreifern schwer Rohnon zu treffen.
Merkwürdig, wieso schießen ihre Bogenschützen nicht? Wieso greifen ihre Katapulte nicht an? Verdammt, sie spielen mit uns.
Er wirbelte herum und Köpfte einen angreifenden Ostling. Ein Schwall Blutes spritze Rohnon direkt ins Gesicht. Er genoss es förmlich und schlug einen weiteren Ostling mit einem schweren Streich in dessen Schulter nieder.
Es sind zu viele, es sind einfach zu viele.
Plötzlich sah Rohnon, wie ein großer Ostling mit einer Keule, auf einen der Zwerge zurannte. Einer der Thalsoldaten wollte ihn warnen: "Wogrim, VOR..". Da traf die Axt eines bösen Menschen den Soldaten schwer am Kopf. Dieser ging direkt zu Boden und der böse Mesch stieß ihm sein Schwert erneut in den Schädel.
Wogrim also, verdammt ich kann ihn nicht sterben lassen.
Rohnon holte mit dem linken Arm weit aus. Der Ostling mit der Keule setzte gerade zum Schlag an. Wogrim schien beschäftigt genug damit zu sein, anderen Ostlingen die Schädel zu zermatschen. Er merkte nicht, wie sich langsam hinter ihm die große Keule erhob. Doch Rohnon war bereit. Mit einem großen Schritt und einer kurzen Armbewegung, schmiss er das Ostlingschwert, welches er noch in der Hand hatte, auf den großen Mann. Zischend schoss es durch die Luft und traf die Brust des großen Mannes. Sie durchbohrte diese und mit einem
rumms
ging er zu Boden. Wogrim metzelte munter weiter.
Rohnon grinste kurz, er hatte das kämpfen nicht verlernt. Doch leider war er zu übermütig und vergaß kurz seine Deckung. In diesem Moment, durchborhte ein Schwert Rohnons linken Arm. Rohnon drehte sich, vom Schmerz erschrocken, um. Ein Ostling hatte ihm seine Klinge durch den Arm getrieben.
Argh...
Rohnon stieß dem Mann Môrtus in die Brust. Er drehte es in dessen Brust im Kreis um diesem Schmerzen zu bereiten. Dann zog es heraus und durchtrennte die Kelhe des Ostlings.
Verdammt, haben diese Schweine mich erwischt.
Er biss die Zähne zusammen und zog die Klinge aus seinem Arm. Es schien die Schlagader knapp verfehlt zu haben, denn die Blutung war nicht so stark. Doch sein linker Arm war nun größtenteils außer Gefecht gesetzt.
Mist, mist, mist.
Weitere böse Menschen kamen, zähnefletschend, auf Rohnon zu.
Verdammt, was mache ich? ...Ach scheiß drauf
Rohnon schlug den einen Ostling mit einem Schlag nieder und rannte nun auf Wogrim zu.
Zu zweit sind wir besser dran, auch wenn ich diese kleinen Bärtigen Typen nicht besonders leiden kann, besser als zu sterben.
Er hielt ganz in Wogrims Nähe an. "Hey Mitstreiter, ich könnte etwas Hilfe gebrauchen", brüllte er dem Zwerg zu und während er auf dessen Reaktion wartete, machte er sich auf die nahenden Ostlinge gefasst,
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Farodin
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #4 am:
Mai 05, 2009, 15:47 »
Alvias von "Thal"
Für Alvias bestand die Welt nur noch aus zwei Teilen: Der Stadtmauer und den Ostlingen.
Er sah nichts anderes mehr. Spürte nichts anderes mehr als den Hass auf Ostlinge, die Kampflust und einen leichten Schmerz in seiner Narbe, den er nur für ein Zeichen seiner Anspannung hielt.
Sein Körper bestand für ihn nur noch aus seinen Beinen und seinem Schwert.
Er war wie im Rausch. Nein, er war im Rausch. Im Rausch seiner Wut.
Er nahm die Schreie der Sterbenden beider Seiten nicht mehr richtig war, er registrierte nicht den Kampflärm, er achtete nur noch auf sich, seine Feinde und den Zwerg, denn irgendetwas sagte ihm, dass dieser Zwerg etwas mehr war als jeder andere aus dem Volk Aules.
In seinem Rausch hieb Alvias wild auf die Ostligen ein, ihre Rüstungen konnten der Kombination von Zwergenstahl und elbischer Präzision kaum etwas entgegen setzen.
Sie fielen zahlreich unter seinen Hieben und Stößen, die auch noch die kleinsten Lücken und Schwachpunkte ihrer Rüstungen trafen.
So bemerkte er zuerst nicht, dass er immer weiter in die feindliche Menge gedrängt wurde.
Die Menschen des Ostens standen schon im fast geschlossenen Kreis um ihn herum, als er es schließlich wahr nahm.
Sein Rausch legte sich, er sah und dachte wieder klar.
Aussichtslos.
Aber so soll, nein, so darf es nicht enden.
Alvias fasste sich, beschrieb mit seiner Waffe einen weiten Bogen und schlug die Lanzen und Schwerter der Ostlinge bei Seite und versuchte, in Richtung Mauer zu entkommen.
Doch die Menschen drangen immer weiter auf ihn ein, er schaffte es kaum noch, sich gegen ihre Macht zu wehren.
Schon spürte er die ersten Speerspitzen an seiner Rüstung vorbei schrammen.
Diese Tatsache erzürnte Alvias.
Seine Rüstung war ihm fast schon heilig und dass ein Mensch, zudem noch ein Mensch des Ostens, sie möglicherweise beschmutze, oder gar eine Scharte durch die Intarsien zog, brachte sein Blut noch zusätzlich in Wallung und sein Verstand vernebelte wieder.
Holz splitterte, Metall kreischte, Schädel zersplitterten.
Die Lanzenträger wussten nicht, wie ihnen geschah, als ein wütender Elb, der ihnen scheinbar hilflos ausgeliefert war, auf sie einprügelte und ihnen nicht einmal den Tod und damit die Erlösung von ihrem Leiden gönnte.
Der Stahl zog tiefe Wunden, doch tötete er nicht, er ließ sie leiden wie einen aufgespießten Eber, der bei lebendigem Leib gebraten wird.
"Eure Qualen müssen entsetzlich sein. Und alles nur für den Ruhm eines Feiglings, der sich euer Gott nennt", rief er ihnen verächtlich entgegen.
Durch ihre gepeinigten Mitkämpfer, denen zum Teil Augen, Gliedmaßen und Innereien fehlten, die vor ihnen in ihrem eigenen Blut auf dem Boden lagen, wurden die herannahenden Ostlinge am weiterkommend gehindert und das verschaffte Alvias ein Quantum mehr Zeit, zur Zwergengruppe zurück zu kehren.
Auf halbem Wege hörte er ein leises Sirren, ein Pfeil flog Millimeter an seinem Gesicht vorbei und er fühlte, wie sich eine warme Flüssigkeit seine Wange benetzte und einen Stoß gegen seinen Rücken. Alvias machte einen Satz nach vorne, rollte sich ab und stand zum Kampf bereit, die Klinge der Masse entgegen gestreckt da.
Doch er sah keinen Bogenschützen, der auf ihn zielte, nur einen Ostling mit einem filigranen Pfeil ihm Hals, der gerade von seinen Kampfgenossen nieder getrampelt wurde.
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Letzte Änderung: Mai 06, 2009, 14:15 von Farodin
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Alvias:
Im und am Erebor
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #5 am:
Mai 05, 2009, 16:42 »
Nársim von der Stadtmauer
"EINS", schrie Nársim, als er den ersten Ostling aus vollen Lauf durch einen beherzten, kurzen Sprung zu Boden warf und ihn erstach. Die anderen Ostlinge um ihn herum hielten kurz inne, als sie das sahen; dieser Konzentrationsverlust wurde zwei Ostlingen zum Verhängnis, denn auch die anderen Krieger Thals waren noch da. Er stand in einer kleinen Schar aus Menschen und Zwergen, mitten an der Front.
So habe ich es ja gewollt
, dacht er und erschlug den nächsten. Er brauchte sich nur an Júnirs Verrat zu erinnern, dann wurde er schon wütend.
Gut, ich weiß zwar nicht, warum ich nicht schon längst in einem Pfeilhagel untergegangen bin, aber soll mir egal sein; der nächste bitte!
Nársim war in seinem Element, erfreut, dass sein jahrelanges Training nun Früchte zeigte. Der nächste Ostling war eine größere Herausforderung, er parierte einen Hieb nach dem anderen und trieb Nársim immer weiter zurück. Schließlich holte er zum finalen Schlag aus.
So endet es also; etwas früh...
, dachte er. Doch im nächsten Moment war der Ostling weg und ein Zwerg mit einer blutigen Axt stand an seiner Stelle. "DANKE!", schrie Nársim durch den Schlachtenlärm. Schon kam ein weiterer Ostling auf ihn zu, auch dieser war kein leichter Gegner.
Wollen wir doch mal sehen, wie wenig die wirklich im Kopf haben...
, dachte er hämisch, trat zwei Schritte zurück und rief seinem Feind laut und deutlich in der Sprache der Ostlinge ein paar äußerst unschöne Beleidigungen entgegen. Es klappte; der Ostling rannte nun mit erhobenen Schwert und einigen anderen Worten auf den Lippen, die Nársim gar nicht verstehen wollte, auf ihn zu.
...Nicht viel!
, dachte er; er machte einen schnellen Schritt zur Seite, versetzte seinem Feind aus einer flüssigen Bewegung einen Hieb ins Bein, machte eine halbe Drehung und durchbohrte den stauchelnden Ostling von der linken zur rechten Seite; dabei fuhr der Stoß des Ostlings nur haarscharf an Nársims Kopf vorbei.
Na, ein bisschen Übungsbedarf besteht doch noch
, dachte er und blickte den nächsten Ostling an. "Zeit für etwas Praxistraining, Kumpel!", murmelte er und durchtrennte den Speer des Angreifers mit nur einem Streich.
Er war wie in Trance: Er sah nichts mehr außer einem aufgebrachten Zwerg mit einem Schwert, der nach kurzer Zeit hinter einer Wand aus unförmigen Schatten verschwand und ab und an laut eine Zahl wie "SIEBEN!" oder "DREIZEHN!" rief.
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Letzte Änderung: Mai 13, 2009, 20:06 von Bombadil, Tom
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #6 am:
Mai 07, 2009, 19:59 »
Rasch warf Alvias einen Blick in Richtung Mauer und sah nur einen elbischen Bogen aus den groben Menschenwaffen hervor lugen.
Danke Leufir, oder wer auch immer du sein magst.
Dann warf er sich wieder den Feind entgegen, die langsam aber sicher die Überhand gewannen, obwohl sie nur in kleineren Gruppen vom Hauptheer vorrückten.
Ein vergleichsweise großer Ostling kam auf ihn zu gestürmt, in jeder Hand ein gebogenes Schwert.
"Gleich wirrsst du ssterrben, Elblein. Ich werrde dich in Sstücke reißen.", kam es von ihm herüber.
Alvias reagierte gar nicht, er blieb gelassen stehen. Als der kräftige Ostling zum Schlag ausholte, kam Bewegung in ihn. Er drückte sich mit seiner gesamten Kraft vom Boden ab und sprang auf seinen Gegner zu. Dieser schlug geradewegs auf die Position, wo Alvias sich gerade noch befunden hatte. Sein zweites Schwert zuckte in der Überraschung empor, doch er es wurde von einem Elbenfuß herabgestoßen und im Moment darauf lag er am Boden, seine verbliebene Waffe verzweifelt über seinen Kopf erhoben, wehrte er den ersten Hieb von Alvias ab und drehte sich zur Seite, wobei er die Waffe gerade in die Luft streckte.
Darauf war Alvias nicht gefasst und wurde von der Waffe hart am Oberschenkel getroffen, dass er seinerseits einknickte. Jetzt hatte der Ostling die Oberhand und drosch auf Alvias ein, der die harten Schläge mühsam abwehrte, doch dann, als der Mann zu einem besonders wuchtigem Hieb ausholte, drückte er sich mit einem Bein ab und streckte das andere nach vorne, sodass er auf das Becken des Menschen traf. Dieser fiel erneut zu Boden und Alvias streckte ihn mit einem kurzen Stich in den Bauch nieder.
"Werrr ssstirrbt jetzsst?", äffte Alvias den Sterbenden nach.
Es steht schlecht.
Das war alles, was er erkennen konnte, während er kämpfte. Sein Rüstung hatte schon einige Dellen und er blutete aus ein paar Verletzungen im Gesicht und am Hals.
Alvias ging erneut ein Stück in Richtung Mauer zurück, um in Reichweite der Bogenschützen zu kommen, damit er kurz verschnaufen konnte.
Doch seine Pause wehrte nur eine Minute, als er den Zwerg in Bedrängnis sah.
Er rannte durch den Pfeilhagel hindurch, erschlug zwei Ostlinge durch einen sensenförmigen Schlag.
Dann gelangte er bei dem Zwerg an.
"Läuft nicht wirklich gut, was?", fragte er mit einem irren Grinsen, während er einem Ostling mit einem gewaltigem Hieb den Schädel spaltete und einem anderen einen Tritt in die Magengegend zurück warf.
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Alvias:
Im und am Erebor
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #7 am:
Mai 07, 2009, 22:51 »
Thóndin rannte voller Bedenken in die Ostlinge...
Warum haben sie es verdient zu sterben? Warum sind sie böse und ich gut? Es sind keine Orks es sind Menschen! Vielleicht wurden sie ja gezwungen ... Vielleicht hat einer unter ihnen Kinder, Frau, Familie ...
Dann kam Thondins Jagdinstink zum Vorschein. Fast wäre er mitten in die Lanzen gelaufen. Unschönes Ende für einen Zwerg seines Kalibers. In einer 360° Drehung packte er seine Wurfaxt aus und warf sie dem nächst liegensten Ostling auf die Brust. Doch der Ostling sackte nicht zu Boden. Was war los?
War die Axt unscharf ? - Außgeschloßen, er hatte sie vor weniger als 1em Tag schleifen lassen.
War der Wurf zu lasch ? - Ebenfalls ausgeschloßen, er war der beste Werfer seiner Schule, ein Meister seines Fachs.
Doch was kommt noch in Frage?
Verdammt
Die einzig plausieble Lösung war für Thondin: Die Rüstung war zu stark.
Aber wenn...
Ein Schwerthieb traf ihn am Nacken.
Thondin zu denkst zu viel! Das war schon immer dein Problem! Jetzt wird gekämpft!
Gut das er einen Nackenschutz trug der eigenst von seinem Vater entworfen wurde. Er war schon immer stolz darauf dieses Unikat tragen zu dürfen ...
"Jetzt stirbst du!" brüllte er dem siegessicher schauenden Ostling entgegen, nahm seinen
Zweihänder
fest in die Hand und schlug wild auf den Ostling mit seiner Axt in der Brust ein.
Ein Ostling von hinten, er bückte sich und schlug ihm die Beine weg.
"Khagam menu penu shirumund" gab er dem Ostling noch zu guterletzt zu verstehen und beendete dessen Existenz indem er im einfach den Kopf abschlug.
"Mögen diese Menschen Familie haben, so sei es mir nun völlig egal, denn wenn sie versuchen mich zu töten, töte ich sie!" flüsterte er sich entgegen.
Schluss jetzt. Jetzt gehts los!
"Ahhhhhhhhhhaaarr!" schrie er nachdem er seine
Zweihandaxt
auf den Rücken nahm und statt dessen mit 2
Einhändern
zu kämpfen begann
Er rannte durch die gegnerischen Reihen und tötete einem nach dem anderen.
Er merkte das er in Bedrängniss kam. Umzingelt zu sein ist kein schönes Gefühl. Aber ein Gefühl mit dem du klarkommen musst wenn du ein Zwerg sein willst!
"Läuft nicht wirklich gut, was?" fragte Alivias der Elb mit einem für Thondin fürchterlichen lachen...
"Nicht gut? Alles bestens aber schön einen Kameraden an der Seite zu haben"
Er war eins mit seinen Äxten.
"Wir müssen zurück unsere Reihen sind zu dünn! Wir halten es hier nichtmehr lange aus!"
Schrie der Spitzohr Thóndin entgegen und tötete dabei noch 2 Ostlinge.
"Abgesehen davon das unsere Reihen schon immer dünn besetz waren gefällt es mir hier eigentlich" nach fast jeden Wort machte Thondin ein "Huuaa" oder "Ahhh" und gleichzeiten einen manchmal auch 2 Schläge...
Wogrin? Wo ist der Kerl wenn man ihn braucht?
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Letzte Änderung: Mai 07, 2009, 22:59 von Karottensaft
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Sauron der Dunkle
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #8 am:
Mai 31, 2009, 15:07 »
Rohnon war noch immer mitten im Gefecht. Der Zwerg, welchen er um Hilfe gebeten hatte, ignorierte ihn völlig und die Wunde an seiner Schulter schmerzte sehr.
Verdammt... ich sag das nur ungern, aber ich muss mich zurückziehen.
Er wich herum und erblickte in nicht allzu großer Entfernung das Stadttor.
Ich muss es einfach erreichen.
Rohnon nahm seinen ganzen Mut zusammen. Rund herum kämpften die letzten Überlebenden des aussichtslosen Manövers.
Nur ein paar Meter entfernt standen zwei Krieger aus Thal Seite an Seite und konnten sich mehr schlecht als recht gegen die Massen an Feinden zur Wehr setzten.
"Ey ihr da, schnell wir müssen hier weg. Wenn wir zusammenarbeiten können wir uns den Weg zum Stadttor freikämpfen."
Die beiden Krieger antworteten sofort mit einem nicken.
Rohnon nahm einen kleinen Anschwung und rammte dann die zwei Ostlinge, die gerade in ein Geplänkel mit den Thalkriegern verwickelt waren, zur Seite. Sie stolperten und fielen zu Boden.
"LAAAUFT", rief Rohnon aus voller Kehle und sofort rannten die drei Männer los. Sie waren zum Glück nicht zu weit in die feindlichen Reihen vorgedrungen und hatte so nur relativ wenige Gegner vor sich. Ihre Schwerter um sich schwingend, schlachteten sie sich durch die Ostlinge, nur ein Ziel vor Augen: Endlich das Tor zu erreichen und so erstmal in Sicherheit zu sein.
Nurnoch wenige Meter trennten sie von der rettenden leeren Ebene, als ein Speer einen der Thalkrieger durchbohrte.
Verdammt diese Schweine.
Leider war Rohnon nicht in der Lage etwas zu tun. Es waren einfach zu viele. Weitere Speere sausten in ihre Richtung und nur knapp schoss eines an Rohnons Schädel vorbei. Ein weiteres folgte und streifte sein Ohr.
Rohnon, welcher wegen dem tot des Mannes aus Thal kurz in Gedanken versunken war, reagierte und rannte weiter.
Nurnoch ein Stück, nurnoch ein Stück.
Mit diesen Gedanken stießen Rohnon und der Mann aus Thal nun immer weiter in Richtung des Stadttores vor.
Und tatsächlich, sie schafften es. Zwar knapp, aber dennoch am Leben verließen sie die Massen der Feinde und vor ihnen lag nun wieder die Stadt.
Sie liefen so schnell sie konnten zur Leiter, welche an der Mauer angelehnt war, und stiegen diese schnell hinauf.
"In Sicherheit..", stöhnte Rohnon und verschnaufte erstmal kurz.
Seine Schulter hatte bei der Flucht stark angefangen zu bluten und sein Ärmel färbte sich nun langsam rot.
Er sah sich nach jemandem um der ihm helfen konnte.
Nicht weit entfernt stand eine junge Frau. Klein und zierlich mit schulterlangen Haaren und stechend grünen Augen. An ihrem Gürtel sah er Verbandszeug.
Sich die blutende Schulter halten ging er auf sie zu.
"Hey du, ich könnte deine Hilfe brauchen."
Ihm wurde etwas schwindelig, seine Wunde musste schnell behandelt werden.
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #9 am:
Juni 02, 2009, 11:22 »
"FÜNFUNDZWANZIG!", hallte er über das Schlachtfeld; Blut spritzte.
Ja, bei dieser Anzahl an gefällten Feinden war Nársim, der mitlerweile voll vom Blut seiner Feinde war, mittlerweile angelangt. Sein Schwertarm wurde langsam müde, doch es kümmerte ihn nicht. Er hatte mehrere Aufschürfungen, Kratzer und Schrammen. Auch das war ihm egal; er hatte im Moment ganz andere Sorgen.
Noch nicht mal vierzig und schon in Bedrängnis.
, dachte er,
Schäm dich, Nársim!
.
Bedrängnis war das richtige Wort für seine momentane Situation. Als er wieder aus seinem Kampfrausch erwacht und bei voller Besinnung war, stand die Gruppe Thalkrieger, in der er sich befand, stark dezimiert und von Feinden umringt bereits in Sichtweite der Mauern. Mit schnellen Schwerstreichen parierte er die Angriffe seiner Feinde. Ihm musste etwas einfallen. Und zwar schnell. Die Feinde um ihn wurden immer mehr.
Verdammt, es hat keinen Sinn mehr. Zur Mauer, da sind die Aussichten besser!
"Zurück zur Mauer!", rief Nársim; die gesamte Gruppe, es waren noch ca. neun Leute, hörte auf ihn, doch er dachte nicht darüber nach, wieso. Er drehte sich ruckartig und riss sein Schwert herum, was einen Ostlinge die Beine kostete. Er schrie laut auf vor Schmerz. Ein weiterer Hieb in entgegengesetzte Richtung sorgte dafür, das er schnell von seinen Schmerzen und dazu noch von seinem Kopf befreit wurde. Nársim staunte
selbst über dieses Kunststück, doch es führte auch dazu, das die übrigen Ostlinge kurze Zeit zurückwichen. Das war seine Chance. "Los!", rief er;und nebenbei freute er sich insgeheim, noch einen Feind niedergemacht zu haben
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Letzte Änderung: Oktober 30, 2009, 16:14 von Bombadil, Tom
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #10 am:
Juni 03, 2009, 14:47 »
Alvias hörte die Worte des Zwerges kaum, sie gingen im Kampflärm fast unter.
"Ja, wir waren nie gut besetzt hier unten", erwiderte er, "aber die, die unten sind, machen es doch schon spannend - und das nicht nur für uns."
In einer halben Drehung schleuderte er einen geborstenen Ostlingspeer zurück zu seinem Besitzer, der nicht mehr ausweichen konnte und dessen Kopf halb durchbohrt in den Nacken fiel.
Zwei weitere Ostlinge setzten auf ihn an, der eine stocherte mit seiner Lanze, der andere hieb mit seinem Schwert geschickt auf Alvias ein. Dieser aber hatte sich zu sehr auf den langen Speer konzentriert, so dass er hart vor die Rippen getroffen wurde; er taumelte und sah nur noch ein gebogenes Schwert auf seinen ungeschützten Kopf zu rasen. Instinktiv hob er sein eigenes über den Kopf, doch die Wucht des Schlages schleuderte es ihm aus der Hand, das des anderen verfehlte abgelenkt nur um eine Handbreit Alvias´Kopf, der sich jetzt nur noch hin und her rollen konnte.
Dann jedoch sackte der Ostling zusammen, aus seinem Brustkorb ragte ein erneuter Elbenpfeil, aber man konnte für Sekunden auch die Schneide einer Axt erkennen.
"Danke", keuchte Alvias.
"Hey Spitzohr, wir sollen uns zur Mauer zurück ziehen. Schnapp dein Schwert und dann nichts wie weg hier. Die werden langsam klüger und setzen noch mehr auf Fernkampf", rief ihm Thondin zu, der gerade den Schädel eines Feindes spaltete, einen Speerstoß unterlief und auf den Bauch zielend nachsetzte.
"Nun mach schon, lange kann ich die nich´aufhalten", kam es energischer vom Zwerg herüber.
Alvias ließ den Blick rasch schweifen, erblickte es einen Meter von sich entfernt auf dem Boden liegen, machte einen Satz auf sein Schwert zu, schnappte es sich im Abrollen und stach zu.
Der Ostling ging schwer atmend zu Boden.
"Stirb", wisperte er tückisch, "und grüß mir die Orks."
"Wo bleibst du?" schrie ein rasender Zwerg, "jetzt mach schon, wir sind die letzten!"
"Na dann los, wir wollen die anderen nicht warten lassen", antwortete Alvias grinsend.
Und sie liefen so schnell, wie ihre Rüstungen und Waffen es zu ließen.
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Späher Isengarts
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #11 am:
Juni 07, 2009, 00:12 »
Salia, von Kämpfe am Stadttor
Obwohl die Ostlinge noch immer auf großflächige Pfeilhagel verzichteten und auch kein Großansturm auf die Todesmutigen veranstalteten, hatten sie mittlerweile eindeutig die Oberhand gewonnen. Als hätten die Angreifer mitten im Kampf den Wahnsinn im Ausfall erkannt, flohen und fielen sie massenhaft beinahe zur selben Zeit, sodass einige wenige zähe Zwerge und standhafte Männer auch gegen den Bruchteil der feindlichen Armee schon beinahe abgeschlachtet wurden, mit einem Kampf hatte dies nicht das geringste mehr zu tun. Während ihre Anzahl immer geringer wurde, gelang es Teilen von ihnen doch immer näher an die Stadtmauer zu gelangen, von wo sofort dutzende Pfeile auf das Schlachtfeld flogen.
Salia verdrehte ihre Augen und wendete sich von dem Schlachtfeld ab. Sie verabscheute Distanzwaffen zutiefst, da diese jeden noch so starken Krieger ohne Möglichkeit zur Gegenwehr einfach so vernichten konnten und sie selbst miterlebt hatte, wie eine geliebte Person aus dem Nichts und ohne Vorwarnung getötet wurde. Mit steigender Wut und Trauer blickte sie über die entgegengesetzte Seite der Mauer, um wieder zu Sinnen zu kommen, doch alles was sie sah, ließ sie noch weiter davon abkommen. Ihr Blick schweifte über ihr Zuhause, dem Geschäft ihres Onkels. Augenblicklich musste sie an ihn und sein Schicksal denken, was wie bei allen anderen in der Stadt unsicher und ungewiss war.
>>
Ich hoffe ihm passiert nichts, er ist der letzte, den ich noch habe und ich könnte es mir nie verzeihen, wenn auch er durch die Hand eines Ostlings umkommt.
<<
Ihr Blick und ihre Gedanken schweiften weiter durch die Straßen und fassten das Haus der jungen Wache, der sie erst vor kurzem ihre erste Ausrüstung gebracht hatte.
>>
Der Arme, nach Jahren der Ausbildung hat er es endlich geschafft und kann seine Familie aus der Armut ziehen und dann muss er in seiner ersten Woche in eine solche Schlacht ziehen.
<<
Nach einiger Zeit schweifte ihr Blick weiter durch die Stadt, doch nichts riss sie aus ihrer derzeitigen Lage.
Mit geballten Fäusten drehte sie sich wieder um und blickte düster über die Mauer. Das Hauptheer des Ostens wartete noch immer und vor den Mauer wurde immer noch gekämpft und es war kein Ende in Sicht: Beide Seiten kämpften hart und verbissen und durch ihre schnellen Bewegungen hatten beide mit herumirrenden Pfeilen zu tun.
Dieser Umstand sorgte für genug Verwirrung, sodass einige noch nicht ganz Todeswillige über Leitern wieder auf die Mauer gelangen konnten. Bei ihrem Anblick stieg der Zorn in Salia wieder gewaltig an, doch die meisten kamen in zu große Distanz zu ihr auf die Mauer, sodass sie zwar reichlisch geladen war, jedoch noch gerade so bei sich bleiben konnte.
"Hey du, ich könnte deine Hilfe brauchen."
Doch schon dieser einzelne Satz brachte die Funken des Hasses in ihr zum Umherspringen, sodass es einige Zeit dauerte, bis sie sich wieder gefangen hatte und sich darauf konzentrieren konnte ruhig zu antworten. Doch als sie den Fragesteller ansah war dieses Vorhaben schon gescheitert: Sie sah den Mann vor sich zornfunkelnd an und zischte giftig: "Du willst also Hilfe, was? Wir hätten eher
deine
Hilfe brauchen können! Denk mal an die, denen durch euer Selbstmordkommando Hilfe und Schutz fehlt!"
Sie drehte sich demonstrativ um und schaute wieder in die Stadt. Ihre Fäuste waren jetzt so fest wie möglich geballt und ihr war eine Sache klar: Sollte dieser Mann jetzt irgendetwas falsches sagen, würde sie für nichts mehr garantieren können.
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Letzte Änderung: Juli 17, 2009, 20:36 von The Chaosnight
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #12 am:
Juni 21, 2009, 17:46 »
Noch während er lief merkte er, das der zurückgebliebene Elb wieder aufholte. Anfangs hatte er ihn nicht beachtet, wie er es gewöhnlich mit Elben zu tun pflegte, doch nun hatte sich das geändert.
Er macht sich nicht schlecht
, dachte Nársim,
vielleicht habe ich die Elben ja falsch eingeschätzt... oder der hier ist ein extremer Ausnahmefall, was ich eher glaube
Trotz seiner Vorbehalte, er nahm sich fest vor , später mit ihm zu sprechen - wenn er dazu noch die Möglichkeit bekommen würde. Genau in diesem Moment sirrte ein Pfeil heran, der ihn am Arm traf; es war nicht sein Schwertarm, was ihm kurz darauf das Leben retten sollte. Er verlor das Gleichgewicht und ging zu Boden Einer der Ostling sah nun seine Chance gekommen und stürmte auf Nársim zu, dem sein Schwert aus dem eben getroffenen Arm gefallen war, um ihn mit seinem Schwert zu durchbohren. Er hatte während der Flucht das Schwert in dieser Hand getragen, um seinem anderen Arm eine Pause zu gönnen; nun riss er mit diesem das Schwert unglaublich schnell hoch und schlug dem überraschten Ostling die Waffe aus der Hand. Während dieser noch taumelte, sah er zu, das er schleunigst wieder auf die Beine kam.
Lange kann das nicht mehr so weiter gehen, ohne das ich zwangsläufig den Abgang mache...
Er stand auf. Zeitgleich hatte sich auch der Ostling wieder gefangen.
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Muha, ich bin der
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Meister von Wald, Wasser und Berg, der der Meister der schlechten Ideen... UND, mitlerweile auch schon Meister von 2 Eastereggs! Danke an alle, die mir beim Suchen geholfen haben
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Feldmarschall
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #13 am:
Juli 07, 2009, 13:46 »
Alivas sah, wie jemand stürzte. Er verlangsamte, war erneut einer der letzten. Thondin zog an ihm vorbei und blickte ihn vorwurfsvoll an, erkannte nicht, dass der am Boden liegende noch lebte. Alvias blickte ihn viel sagend an und der andere verstand.
Ein Zwerg war von einem Pfeil getroffen worden und rang verletzt mit einem Ostling um sein Leben.
Jetzt ist es auch egal, wo ich schon einmal stehe. Stirb, Unwürdiger!
Der Ostling, der gerade nach dem leicht benommenen Zwerg schlagen wollte, verlor zuerst erneut seine Waffe, dann schmerzhaft sein Leben.
"Los, wir sind die Letzten. Wenn wir uns nicht beeilen, werden die uns massakrieren."
Alvias packte den Zwerg am Kragen und schob ihn vor sich her, bis er wieder aus eigener Kraft laufen konnte.
"Danke", keuchte der Zwerg ihn an.
"Keine Ursache", erwiderte Alvias mit dem Anflug eines Grinsens.
"Hat es sich gelohnt?", tönte eine Stimme herüber, als sie sich endlich nahe der Mauer vorübergehend in Sicherheit befanden.
"Ja, das hat es.", antwortete Alivas mit einem Blick auf den verletzten Zwerg, der sich gerade den Pfeil mit verzogenem Gesicht aus dem Arm zog.
"Aber er ist vorerst gerettet, was viel wichtiger ist: Wie soll es nun weiter gehen? Lange ist es nicht sicher hier. Sie werden weiter vorrücken, dann können sie unsere Schützen ausschalten und uns nach ihrem Geschmack vernichten. Ich muss irgendwie auf die Mauer hinauf, dann kann ich zu Dwilmo und mit ihm die Maschinen loslassen. Die werden unangenehm für die Ostlinge. Das verschafft uns noch ein wenig Zeit, die Krieger vor der Mauer alle in Sicherheit zu bringen."
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Alvias:
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Khamul
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Späher Isengarts
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Re: Schlacht auf den Ebenen vor Thal
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Antworten #14 am:
September 12, 2009, 00:53 »
Der Marschtritt des Heeres verstummte aprupt, als die Soldaten plötzlich stehen blieben. Oran wäre beinahe in seinen Vordermann hineingelaufen, doch er konnte sich noch rechtzeitig abbremsen. Was war hier nur los? Jeder gaffte sinnlos nach Vorne und wusste nicht, was er tun sollte. Das waren ihm Kampfgefährten, die ohne Befehle nichts zu tun wussten, wie Ameisen, deren Straße man mit Duftkräutern verwischt hatte. Ohne genauer darüber nachzudenken schob er sich zwischen den Reihen seiner "Verbündeten" hindurch nach Vorne. Kaum verständlich ertönten von Vorne die Rufe der Feldwebel und Gefreiten. Anscheinend hatten es die Zwerge und die wertlosen Menschen Thals gewagt, sich dem Heer des Ostens in einer Feldschlacht zu stellen. Und wenn die Soldaten in den hinteren Reihen nur gafften und nichts sonst taten, dann würden ihre Gegner es noch schaffen, ernsthaften Schaden anzurichten. Das war es also, was die Heeresordnung des Ostens ausmachte: Jeder Soldat wurde dressiert wie ein Hund, der ohne den Befehl seines Herrn zu keiner eigenständigen Handlung fähig war. Und nun, da kein Befehl von Vorne kam, breitete sich eine beinahe greifbare Konfusion unter den Soldaten aus. Niemand machte eine eigenständige Entscheidung, niemand hielt ihn zurück und sagte ihm, er solle auf seinem Platz bleiben, und niemand folgte ihm. Er wollte zwar nicht für die Sache von Sauron und Khamûl einstehen, musste sich aber selbst eingestehen, dass ihn bereits der Kampfrausch gepackt hatte.
Nach zirka hundert Reihen standen sie Soldaten bereits enger, da die Feldwebel und Gefreiten hier vorne bereits begonnen hatten, Befehle zu brüllen. Nur noch Schritt für Schritt kam er voran, doch plötzlich legte sich einen Hand auf seine Schulter. Oran bereitete sich bereits darauf vor, von einem Gefreiten zurecht gewiesen zu werden, dass er nicht zu dessen Bataillion gehörte, drehte sich jedoch nicht um. Seine Anspannung löste sich augenblicklich, als eine ihm wohlbekannte Stimme in sein Ohr drang: "Ich werde dich wohl zurechtweisen müssen, Soldat. Du hast dich unerlaubt von deinem Bataillion entfernt." Langsam drehte er sein Geschicht in die Richtung der Gefreiten hinter ihm, und er schaute ihr direkt in die Augen. "Es wundert mich, dich hier vorne zu sehen, Merissa. Auch du hast dich unerlaubt von deinem Heer entfernt."
Für kurze Zeit ließ sich ein Lächeln auf ihren Lippen erkennen, doch dann sagte sie zu ihm: "Hier kommen wir wohl nicht mehr weiter."
Khamûl scherte sich nicht um die anderen Reiter, er galoppierte einfach direkt auf die Feinde, die Thal verteidigten, zu. Funken stroben von den Hufen seines braunen Hengstes, während dieser mit all seiner Geschwindigkeit die von seinem Herrn gewählte Richtung einschlug. Im Gegensatz zu den restlichen Nazgûl zog er massige Pferde den zierlichen Rennrössern vor. Sein Hengst war zwar nicht der schnellste, doch mächtig genug, um Feinde, die ihm im Weg standen, unter seinen Hufen zu zermalmen. Dies war es jedoch nicht, was er gerade im Sinn hatte, denn er vermutete hinter diesem verzweifelten Angriff der Zwerge und ihrer Verbündeten eine Falle, daher hielt er es für besser, sie einfach zu vertreiben. Hinter ihm hörte er bereits das Hufgetrampel der anderen Reiter, doch sie würden ihn nicht einholen. Er war nämlich schon bei den Feinden angelangt, und die ersten hatten sein Näherkommen bereits bemerkt. Einige wandten sich bereits zu ihm um, doch bevor er sie erreicht hatte, zügelte er seinen Hengst. Dieser bäumte sich auf die Hinterbeine auf, und Khamûl ließ sein Markerschütterndes Kreischen über die Ebene hallen. Sofort flohen die Feinde in Panik und wurden bereits von einigen Reitern verfolgt. Khamûl rief jedoch so laut, dass jeder es hören konnte: „Verfolgt sie nicht! Die Schützen auf den Mauern werden euch erschießen, wenn ihr zu nahe an sie herankommt! Wir werden die Stadt zuerst bombardieren, sie mit Brandgeschossen aus ihren Löchern räuchern und schließlich in die Stadt einziehen! Für den dunklen Gebieter!"
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